Sie ist ein Segen für alle Mütter, die nicht stillen können oder wollen, denn durch sie können Babys heutzutage auch ohne Muttermilch überleben. Niemand aber wird von einer Prothese erwarten, dass sie besser funktioniert als ihr natürliches Vorbild - so ist es auch bei künstlicher Babymilch. Da Stillen ist für ein Menschenjunges die normale Art der Ernährung ist, die die Natur vorgesehen hat, müssen Baby und Mutter bei der Ernährung mit Pulvermilch gewisse Nachteile in Kauf nehmen, die Eltern kennen sollten, bevor sie sich entscheiden:
Künstliche Säuglingsnahrung (im Vergleich zu Muttermilch)...
- bietet nicht genau die Nährstoffe, die das Baby braucht, und ist vom Kind schwerer aufzunehmen.
- enthält wesentlich weniger wertvolle Stoffe.
- passt sich den wechselnden Bedürfnissen des Babys nicht durch unterschiedliche Konsistenz und Inhaltsstoffe an.
- kann das Risiko für Allergien und verschiedene andere Krankheiten erhöhen.
- ist schlechter verdaulich, vor allem für den noch unreifen Verdauungstrakt eines Neugeborenen
- ist teuer. Für Nahrung, Flaschen und Sauger muss man im ersten halben Jahr bereits mit 500 Euro rechnen. Braucht das Kind HA-Nahrung, wird es noch mehr.
- Ist schwerer hygienisch einwandfrei zu halten und richtig zu temperieren, vor allem auch unterwegs.
- Kann bei Herstellung, Transport und Lagerung unbemerkt verunreinigt und versehentlich falsch dosiert werden.
- kann niemals Antikörper gegen eine akute Erkrankung des Kindes enthalten.
- Belastet durch Herstellung, Transport und Müllbeseitigung unsere Umwelt.
Die Ernährung mit der Flasche...
- ist aufwendig. Denn jede Mahlzeit muss mit kochendem Wasser frisch zubereitet und abgekühlt werden (auch Nachts!), die Flaschen und Sauger gereinigt und sterilisiert, das Pulver gekauft.
- dezimiert meist den Körperkontakt zwischen Mutter und Baby.
- erfordert (fast) immer zwei Hände.
Mit künstlicher Milch ernährte Kinder...
- bekommen leichter Übergewicht, auch im späteren Leben.
- haben durchschnittlich einen um 8,3 Punke schlechteren IQ.
- werden häufiger, schwerer und länger krank. Sie müssen im Durchschnitt doppelt so oft zum Arzt, bekommen öfter bakterielle Infektionen, Durchfall, Diabetes, Mittelohrentzündung u.a. und sterben öfter am plötzlichen Kindstod.
- haben schlechtere Zähne.
- lernen schlechter sprechen.
Frauen, die nicht stillen...
- bilden nach der Geburt die Gebärmutter langsamer wieder zurück.
- bekommen öfter Osteoporose, Blut-, Brust- und Eierstock-Krebs.
- verlieren ihr Schwangerschaftsgewicht langsamer.
- fällt aufgrund der Hormonlage das "mütterliche" Verhalten schwerer.
- schlafen Nachts nach dem Füttern schwieriger wieder ein.
- können schwer wieder mit dem Stillen beginnen, wenn Sie sich anders entscheiden.
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